Einzelbaum

Betrieb: Hinterauli 2, 8492 Wila

Massnahme: Einzelnstehende Bäume – Stiel-Eiche

Einzelstehende Bäume prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern bieten zudem auch Lebensraum für verschiedene Tierarten und tragen erheblich zur Vernetzung bei. Je älter ein Baum wird, desto interessanter wird er in Bezug auf die Biodiversität. Nuss- oder fruchttragende Bäume dienen als Nahrungsgrundlage oder als Nistplatz für Vögel. Insekten finden sich an oder unter der Rinde. Auch als Schattenspender für Weidetiere sind Einzelbäume ideal. Zehn an unterschiedliche Standorte angepasste, einheimische Baumarten stehen zur Auswahl, die einerseits landschaftsprägend sind, andererseits einen hohen ökologischen Wert besitzen oder in unserer Landschaft selten geworden sind. Mit dieser Massnahme kann die Qualität von ungenutzten Flächen enorm gesteigert werden und ist für Aussenstehende ein Blickfang.

«Unter Eichen wachsen die dicksten Schinken» – Dieses Sprichwort drückt aus, welchen Stellenwert die Eiche früher bei der Schweinemast hatte. Die Schweine wurden in die Eichenwälder getrieben, um sie dort mit den Eicheln zu mästen. In Krisenzeiten wurden Eicheln als Kaffeeersatz geröstet und entbittert als Getreideersatz verwendet. Eichenrinde kann zum Gerben verwendet werden. Das harte Holz ist wegen des hohen Gerbstoffgehaltes besonders schädlingsresistent und dadurch in der Bauwirtschaft beliebt. Auch die Wein- und Whiskylagerung im Eichenfass ist heute noch sehr bekannt.

 

Suchen Sie hier ...

Resultate werden geladen

Bleib informiert

Mit dem Naturtalent-Newsletter bleibst du auf dem Laufenden. Freu dich auf interessante Inhalte zur Zürcher Landwirtschaft.