Diese Woche diskutiert die Familie Richter über die Frage, wie viel Bauern verdienen. Und darüber, ob sie mehr "verdienen" als das.
Die folgenden Fragen werden im Artikel beantwortet:
Was verdient ein Schweizer Bauer?
Wie viel arbeiten Landwirtinnen und Landwirte?
Gibt es ein «landwirtschaftliches Arbeitsrecht»?
Kann man sich durch den Anbau von Bio-Produkten eine «goldene Nase» verdienen?
Stehen High-Tech-Traktoren für bäuerliche Grossvermögen?
Wie sind die Direktzahlungen des Bundes in der ganzen Geld-Frage einzuordnen?
Wenn es um das Einkommen von Landwirten geht, gibt es viele Vorurteile. «Die bekommen doch jede Menge Subventionen!», ist eines davon. «Bio-Landwirte verdienen sich eine goldene Nase!», ein anderes. Aber ist das wirklich die Realität? Ist die Landwirtschaft ein lukratives Geschäft?
Die Kurzantwort lautet: Unsere Landwirtinnen und Landwirte arbeiten überdurchschnittlich viel und erwirtschaften oftmals gerade genug zum Überleben – oder weniger. Sie ernähren das ganze Land, leben aber selbst nur am Existenzminimum.Viele gehen Nebenberufen nach: Rund ein Drittel des landwirtschaftlichen Einkommens stammt hierzulande aus solchen Nebentätigkeiten.
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Im Schnitt lag das Jahreseinkommen für einen Landwirtschaftsbetrieb im Jahr 2023 bei 79’800 Franken. Davon lebten durchschnittlich rund 1,35 Familien-Arbeitskräfte, was einen Jahresverdienst von 54’800 Franken pro Familien-Arbeitskraft ausmacht. «Zu berücksichtigen ist jedoch, dass von diesem Einkommen nicht nur die Lebenshaltungskosten, sondern auch die Rückzahlung von Schulden finanziert werden muss», sagt Pablo Nett, Mitglied der Geschäftsleitung beim Zürcher Bauernverband, im Interview am Ende dieses Beitrags.
Denn viele Betriebsgebäude, Maschinen und Grundstücke laufen bei Landwirten über Kredite und Hypotheken. Auch kurzfristige «Schulden» bei Lieferanten von Saatgut, Dünger oder Futtermittel sind üblich. Doch trotz finanzieller Risiken und hoher Arbeitsbelastung verliert der anspruchsvolle Beruf «Bauer» nicht an Attraktivität: Die Anzahl Lernender ist in der Schweiz seit vielen Jahren ungefähr konstant.
Statistik der Woche
Hast du gewusst, dass...?
Interessante Zahlen und Fakten zum Einkommen in der Landwirtschaft.
Interessante Zahlen und Fakten zum Einkommen in der Schweizer Landwirtschaft.
50 Stunden pro Woche für 14 Franken pro Stunde
Jörg Büchi arbeitet 50 Stunden pro Woche auf seinem Milchviehbetrieb. Das ist mehr als die typische Schweizer «Normalarbeitszeit», die bei 40 bis 44 Stunden pro Woche liegt und etwa für Arbeitsverträge in der Industrie, im Büro oder im Verkauf gilt. Doch in der Landwirtschaft gelten andere Regeln: Der «Normalarbeitsvertrag» (NAV) Landwirtschaft schreibt – je nach Kanton – eine maximale Arbeitszeit pro Woche von 52 Stunden (Luzern) bis 66 Stunden (Glarus) vor. Doch zurück zu Jörg Büchi.
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Pro Stunde verdient der Junglandwirt mit der Arbeit auf seinem Betrieb 14 Franken. Er geht deshalb– wie so viele Schweizer Bauern – neben seinem intensiven Hauptberuf noch einem Nebenjob nach: Zehn Stunden arbeitet er wöchentlich noch in einer Treuhandfirma. «Ich komme auf total 140 Stellenprozent und arbeite an sieben Tagen pro Woche», erzählt der junge Betriebsleiter im Video.
Am Monatsende bleibe für ihn ein Betrag von rund 3000 Franken in der Tasche, die Direktzahlungen des Bundes bereits mit eingerechnet. Mit diesen 3000 Franken bezahlt Büchi noch seine Wohnungsmiete, die Kosten fürs Auto, die Krankenkassenprämie und Lebensmittel:
Video der Woche
Bio, Direktzahlungen, Hightech-Traktoren – und trotzdem kein Geld
In der Landwirtschaft muss ein «angemessenes Entgelt» für erbrachte Leistungen bezahlt werden. Das schreibt zumindest Artikel 104 der Schweizer Bundesverfassung vor. Zudem regelt Artikel 5 des Landwirtschaftsgesetzes ein durchschnittliches Einkommen für landwirtschaftliche Betriebe, das mit jenem der erwerbstätigen Bevölkerung vergleichbar ist. Doch warum sieht die Realität so anders aus? Die Direktzahlungen des Bundes müssen die Bäuerinnen und Bauern ja zu reich beschenkten Unternehmenden machen?
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Mitnichten. Wie Pablo Nett im Interviewam Ende des Beitrags erläutert, sind diedurch den Bund bezahlten Unterstützungsgelder an Schweizer Landwirte einerseits an Bedingungen geknüpft wie die Förderung der Biodiversität und somit keine «Geschenke» ohne Gegenleistung. Und andererseits machen die Direktzahlungen in der Schweiz im Schnitt nur etwa ein Fünftel des gesamten Betriebsertrags aus. So richtig «viel Kohle» können Bäuerinnen und Bauern in unserem Land also auch mit dieser finanziellen Unterstützung nicht machen.
Aber wie sieht es beim Bio-Anbau aus? Auch hier bleibt der Geldbeutel vieler Bauern eher schmal, obwohl Bio-Produkte im Handel deutlich teurer sind als konventionelle Lebensmittel. Zwar ist die Marge auf Bio-Ware grundsätzlich höher, doch dies vor allem deshalb, da Grossverteiler das gute Image des Labels «Bio» geschickt für ihre Marketingzwecke nutzen. Der Aufpreis kommt selten den Produzenten zugute, denn strenge Auflagen von «Bio Suisse» erhöhen den Aufwand auf Bio-Höfen deutlich – auch den finanziellen.
Jetzt, wo klar ist, dass Landwirtinnen und Landwirte kaum Möglichkeiten haben, mit landwirtschaftlicher Arbeit reich zu werden, fragen sich vielleicht manche: Sind denn nicht manch grosseund moderne Hightech-Traktoren ein klares Indiz für ein riesiges Vermögen? Auch hier lautet die Antwort: leider nein. Schweizer Landwirtschaftsbetriebe haben sich in den letzten Jahrzehnten stark vergrössert. Mehr Fläche bedeutet auch mehr Arbeit – und dafür werden leistungsfähige Maschinen benötigt. Meist gehören diese beeindruckenden Maschinenparks aber gar nicht dem Landwirt selbst, sondern sogenannten «Lohnunternehmern», die bestimmte Arbeiten im Auftrag der Betriebe ausführen.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Es gibt zwar ein Gesetz, das Landwirten ein «angemessenes Einkommen» zuspricht – doch dieses gilt nur als politische Leitlinie für Selbstständige, nicht als einklagbarer Anspruch. Strenge Auflagen, hoher Arbeitsaufwand und Preisdruck verhindern, dass Bauern tatsächlich genug verdienen. Trotz Gesetz und Direktzahlungen bleibt somit die Einkommensrealität weiter hinter dem Idealzustand zurück.
Artikel 104 der Schweizer Bundesverfassung
Bauernhof statt Bankkarriere – wenn Leidenschaft das Einkommen schlägt
Wie eingangs erwähnt, hat der Beruf des Landwirts in der Schweiz trotz der katastrophalen finanziellen Lage bisher nicht an Attraktivität eingebüsst. Wieso? Die Antwort liegt vielleicht in der Erkenntnis begraben, dass zum menschlichen Glück noch mehr gehört als ein volles Portemonnaie. Aspekte wie Selbstständigkeit, Naturverbundenheit und Sinnhaftigkeit. Ohne unsere Bäuerinnen und Bauern kein Schweizer Brot. Ohne sie keine Schweizer Milch, kein lokales Gemüse und kein Fleisch aus der Region.
Sein tägliches Tun ganz in den Dienst der Landwirtschaft und der Ernährungssicherheit unserer Bevölkerung stellen, diese Entscheidung hat auch Kantonsrat Martin Huber (FDP) aus Neftenbach ZH ganz bewusst getroffen, als er 2009 seinen lukrativen Finanzjob an den Nagel hing und den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb übernahm. Auch Huber kennt lange und intensive Arbeitswochen, wie er im Podcast erzählt. Aber Verdienst ist das eine, eine gute Work-Life-Balance das andere», so der Vollzeitlandwirt aus Leidenschaft:
Podcast-Folge der Woche
Interview der Woche
«Was viele nicht wissen: Direktzahlungen sind an Bedingungen geknüpft»
Pablo Nett ist Mitglied der Geschäftsleitung des Zürcher Bauernverbands und gilt als ausgewiesener Kenner rechtlicher und finanzieller Fragen rund um das Leben und Arbeiten in der Schweizer Landwirtschaft. Im Interview räumt er mit verbreiteten Vorstellungen über das landwirtschaftliche Einkommen auf und erläutert die tatsächliche Situation.
Herr Nett, viele Menschen glauben, dass Landwirte dank Direktzahlungen richtig gut verdienen. Wie viel Wahrheit steckt in dieser Annahme?
Zuerst sollten wir Direktzahlungen definieren. Viele meinen, das seien Subventionen, also finanzielle Beiträge an die Landwirtschaft ohne Gegenleistungen. Dem ist nicht so. Direktzahlungen waren ursprünglich Entschädigungen für von der Politik gesenkte Produktpreise, da die Politik die Lebensmittel für die Bevölkerung verbilligen wollte. Heute werden an die Ausrichtung von Direktzahlungen Bedingungen geknüpft, wie etwa die Erfüllung des Ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN). Gemäss aktuellen Daten machen die Direktzahlungen im Schnitt rund 22 Prozent des Betriebsertrages aus, Tendenz sinkend. Talbetriebe liegen bei nicht ganz 16 Prozent, Betriebe in Hügelregionen bei nicht ganz 23 Prozent und Betriebe in der Bergregion bei knapp über 39 Prozent.
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Können Sie mir das landwirtschaftliche Einkommen erklären: Wie viele Personen werden damit entlöhnt und welche Nebeneinkommen werden mit eingerechnet?
Das landwirtschaftliche Einkommen lag 2023 im Schweizer Durchschnitt bei 79'700 Franken. Davon leben 1,34 Familien-Arbeitskräfte, was einen Arbeitsverdienst von 54'800.- pro Familien-Arbeitskraft ausmacht. Zu berücksichtigen ist, dass von diesem Einkommen nicht nur die Lebenshaltungskosten, sondern auch die Rückzahlung von Schulden finanziert werden muss – oder besser gesagt: müsste. Oft reicht es dafür nämlich nicht. Das führt dazu, dass viele Landwirte ausserhalb des Betriebs Arbeit suchen müssen. Der Anteil des ausser-landwirtschaftlichen Einkommens am Gesamteinkommen liegt bei einem Drittel – Tendenz steigend.
Man hört oft: «Bio-Bauern sind reich – die verkaufen ihre Produkte ja viel teurer.» Stimmt das?
Diese Aussage dürfte von der hohen Preisdifferenz der Produkte im Detailhandel stammen. Zu beachten ist, dass Bio-Bauern höhere Auflagen bei der Produktion haben und dadurch einen höheren Aufwand und/oder Minderertrag. Dies wird durch einen höheren Produktpreis ausgeglichen. Dadurch erreicht ein Bio-Betrieb im Durchschnitt ein höheres Einkommen als ein konventioneller Betrieb. Der Unterschied ist aber bei weitem nicht so gross, wie man anhand der höheren Produktpreise im Detailhandel erwarten könnte.Bei den Grossverteilern ist das Label «Bio» ein Margentreiber, d.h. Grossverteiler haben bei Bio-Produkten eine deutlich höhere Marge. Für sie ist Biozudem ein sehr gutes Marketing-Instrument. Dem Bio-Produzenten nützt das aber wenig, da er anteilsmässig weniger vom Konsumentenfranken erhält und damit nur beschränkt von den höheren Margen profitieren kann.
Wenn man das Einkommen von Landwirten auf einen Stundenlohn umrechnet – übertrifft das einen Bürojob oder eher nicht?
Bei weiten nicht. Wenn wir den Verdienst pro Familien-Arbeitskraft durch die gearbeiteten Stunden rechnen, kommen wir auf einen Stundenlohn von durchschnittlich 20 Franken und 10 Rappen, also deutlich weniger als bei einem Bürojob. Doch der erreichte Stundenlohn variiert stark; je nach Betriebstyp und Region ist er sehr unterschiedlich: Während Talbetriebe einen durchschnittlichen Stundenlohn zwischen 18 und 33 Franken erreichen, liegt der durchschnittliche Stundenlohn bei Bergbetrieben mit einer Spanne zwischen 14 und 18 Franken deutlich tiefer. Ein Grund für diese deutlich niedrigeren Löhne – im Vergleich zu Büro-Angestellten – liegt an der hohen Anzahl an Arbeitsstunden pro Woche. Diese liegt in der Zürcher Landwirtschaft heute bei rund 55 Stunden pro Woche und damit deutlich höher als die wöchentliche Arbeitszeit in Büros. Gerade in der Tierhaltung kommt es oft vor, dass Betriebsleiter noch mehr Arbeitsstunden leisten als die erwähnten 55 pro Woche. Für die Ferien bleiben somit meist nur Tage statt Wochen.
Welches sind die grössten Einflussfaktoren auf das landwirtschaftliche Einkommen?
Die Landwirtschaft ist von Lebewesen und vom Wetter abhängig. Tiere sind keine Maschinen und das Wetter lässt sich nicht beeinflussen. Das führt zwangsläufig zu schwankenden Erträgen, was sich direkt auf das Einkommen auswirkt. Früher konnten Landwirte in guten Jahren Geld sparen, um in schlechten Jahren davon zu zehren, heute ist das in diversen Betriebszweigen nicht mehr möglich. Beispiel 2024: Die Getreideernte fiel auf ca. zwei Drittel im Vergleich zum langjährigen Schnitt, also ein Drittel weniger. Früher hätte das eine Hungersnot bewirkt, heute merkt der Konsument davon nichts, da die reiche Schweiz Ware importieren kann. Der Landwirt verliert aber einen Drittel seines Getreideertrags, obwohl er die gleichen Kosten hatte.
Landwirte haben grosse und meist neue Traktoren – wie ist das mit einem so knappen Einkommen möglich?
Es ist schon so, dass die Schweizer Landwirtschaft gut ausgerüstet ist. Aber es hat seine Gründe: Die Betriebe sind gewachsen, heute hat ein Betrieb im Kanton Zürich im Durchschnitt 23.9 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche – vor 25 Jahren lag der Durchschnitt noch bei rund 15 Hektaren. Der Landwirt oder die Landwirtin muss also schlagkräftiger sein, um in der gleichen Zeit 60 Prozent mehr Fläche bewirtschaften zu können. Zudem sind viele auf einen Nebenerwerb angewiesen, was die Zeitfenster für die wetterabhängigen landwirtschaftlichen Arbeiten zusätzlich verkürzt. Und nicht zuletzt ist es der technische Fortschritt, der Einzug hält. Die neuen Maschinen werden stets grösser und schlagkräftiger. Dadurch braucht es auch grössere und stärkere Traktoren, um diese Maschinen nutzen zu können. Oft führt das dazu, dass Landwirte nicht mehr alle Maschinen kaufen können, sie können es sich nicht leisten. Deshalb gibt es immer mehr Lohnunternehmer, die grosse Maschinen kaufen können, aber sie müssen diese auch auslasten. Das führt dazu, dass diese öfter auf den Strassen zu sehen sind.
Das Wichtigste in Kürze:
Hohe Arbeitsbelastung bei tiefem Lohn: Viele Landwirte sind auf einen Nebenjob angewiesen, um ihre Kosten decken zu können.
Direktzahlungen sind keine Gratis-Geschenke: Die Unterstützungsgelder des Bundes sind an Leistungen geknüpft und machen oft nur einen kleinen Teil des Gesamteinkommens aus.
Bio-Anbau und teure Maschinen: An Bio-Produkten verdienen vor allem Detailhändler, dank hoher Margen – moderne Maschinen gehören häufig Lohnunternehmen und nicht den Landwirten selbst.
Verantwortung bei Politik und Konsumenten: Eine faire Agrarpolitik und ein bewusster Konsum könnten die bäuerliche Situation verbessern.
Nachtrag:
Dieser Beitrag erschien am 18. November 2025. Am gleichen Tag meldete der Schweizer Bauernverband in einer Medienmitteilung Folgendes:
«[...] Die landwirtschaftlichen Einkommen waren – das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen der Forschungsanstalt Agroscope – nach zwei bereits schlechten Vorjahren, auch 2024 tief. Der Grund waren in erster Linie die schlechten Erträge im Pflanzenbau, die unter dem feuchten Wetter und den Lücken beim Pflanzenschutz litten. In der Folge betrugen letztes Jahr die durchschnittlichen Einkommen pro Familienarbeitskraft im Schnitt gerade mal 59'100 Franken. Im Berggebiet mit 44’000 Franken noch weniger. Die Direktzahlungen sind darin bereits eingerechnet. Die tiefen Einkommen sind ein grosses Problem für die Schweizer Bauernfamilien. Sie führen zu miserablen Stundenlöhnen, welche die Betriebsleitenden wirtschaftlich und psychisch belasten. Viele Betriebe leben von der Substanz und haben kein Geld für Investitionen, z.B. für einen Stallumbau oder für ihre Altersvorsorge.
Die provisorische landwirtschaftliche Gesamtrechnung für 2025 sieht nun deutlich besser aus. Das Wetter meinte es für einmal gut mit den Kulturen auf dem Feld, da es weder zu trocken noch zu nass war. Entsprechend gab es endlich mal wieder gute Erträge. Auch im tierischen Bereich verlief das Jahr mehrheitlich erfreulich. Das Sektoreinkommen steigt deutlich. Nach drei schlechten Jahren verspricht dieses Landwirtschaftsjahr den dringend benötigten positiven Ausreisser. Zu beachten ist allerdings, dass die kumulierte Teuerung der letzten 5 Jahre 7 Prozent beträgt, was den kaufkraftbereinigten Anstieg des Einkommens wieder reduziert.
Für den Schweizer Bauernverband ist deshalb klar: Die wirtschaftlichen Perspektiven der Bauernbetriebe müssen weiter verbessert werden, denn ein gutes Jahr auf vier schlechte reicht nicht. Die Produzentenpreise müssen steigen, um die Kosten zu decken und um die zunehmenden Produktionsrisiken aufzufangen. Und Sparübungen zur Sanierung der Bundeskasse dürfen nicht auf Kosten der Bauernfamilien erfolgen.»
Auch Blick äusserte sich gleichentags zu den neuen Zahlen: