Amphibien fördern

Amphibien fördern

Amphibien spielen als natürliche Schädlingsregulierer eine wichtige Rolle im Ökosystem, zählen jedoch in der Schweiz zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Durch ihre komplexen Lebenszyklen sind sie auf vielfältige, gut vernetzte Lebensräume angewiesen, die sowohl Gewässer als auch Landlebensräume umfassen. Die Förderung von Kleingewässern, sowie Strukturen wie Stein- und Asthaufen oder Trockenmauern können ihrem Rückgang entgegenwirken. Ebenso wichtig ist das Beseitigen sogenannter Amphibienfallen; künstliche Strukturen, aus denen die Tiere nicht selbstständig entkommen können.

Passende Strukturelemente

Gehölzgruppen

Die Gehölzgruppen tragen zur idealen Aufwertung unproduktiver Flächen bei. Viele Tierarten finden hier Nahrung und Versteckmöglichkeiten. Auch Wildbienen und Schmetterlinge profitieren vom Blütenangebot.

Künstliche Kleingewässer

Kleingewässer mit Fertigelementen sind leicht und schnell anzulegen. Trotz ihrer geringen Grösse stellen sie als Brut-, Laich- und Eiablageplätze einen wertvollen Lebensraum für Amphibien und Insekten dar. 

Sandlinse

Das sind sind kleine, künstlich angelegte Sandflächen. Sie sind ein Ersatz für selten gewordene vegetationsarme, offene Bodenstellen. Wildbienen schätzen solche Flächen: rund drei Viertel der Wildbienen nisten im Boden und bevorzugen dabei sandige Flächen mit wenig Vegetation. 

Steinhaufen

Als biodiversitätsförderndes Element haben sich Steinhaufen bewährt. An besonnten Stellen wärmen sich die Steine auf, was gerade Reptilien zum Sonnenbaden einlädt. Zwischen den Steinen finden auch andere Tiere Unterschlupf. Unter ihnen auch viele Nützlinge wie Mauswiesel und Hermeline. 

Asthaufen

Durch das geschickte Aufschichten von Holz und Ästen entstehen Lebensräume für Wiesel, Reptilien und Insekten. Auch Vögel nutzen sie gerne als Sitzwarte oder zum Nisten. 

Asthaufen

Sinnvoll platziert und zurückhaltend genutzt, haben Holzbeigen einen hohen Wert. Sie bilden einen Lebensraum für Insekten wie Wildbienen und Bockkäfer. Aber auch Igel, Spitzmäuse, Vögel, Fledermäuse, Reptilien und Amphibien finden Brutplätze und Rückzugsorte. 

Ruderalfläche

Diese Flächen bieten  trockenheitsliebenden Pflanzen, Wildbienen, Spinnen und Schmetterlingen einen Lebensraum. 

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